Du errichtest und wartest elektrische Anlagen. Dafür brauchst du ein gutes mathematisches Verständnis!
In der Ausbildung lernst du, elektronische Systeme zu planen und Systembestandteile und Netzwerke einzurichten. Du wirst Steuerungen aufbauen, sie prüfen und gefundene Fehler beseitigen. Das heißt auch, dass Geräte und Anlagen von dir instand gehalten werden.
In diesem Beruf kannst du dich in einer von drei Fachrichtungen spezialisieren:
In der Automatisierungstechnik beschäftigst du dich damit, wie Vorgänge automatisch gesteuert werden. Fließbänder und Maschinen in der industriellen Fertigung gehören ebenso dazu wie Aufzüge und Beleuchtungsanlagen in großen Gebäudekomplexen. Auch Verkehrsleitsysteme – wie Ampelanlagen in Städten und Parkhäusern – werden von dir entworfen, eingerichtet und gewartet.
In der Energie- und Gebäudetechnik kümmerst du dich um alles, was mit der Energieversorgung in Gebäuden zu tun hat. Du entwirfst Heizungsanlagen und richtest die Stromversorgung ein. Du sorgst dafür, dass Aufzüge oder Türen reibungslos funktionieren, und bist für Breitbandkommunikationsanlagen wie digitales Fernsehen und Internet zuständig.
In der Informations- und Telekommunikationstechnik stellst du sicher, dass Daten bereitgestellt und übertragen werden können. Du richtest Datennetze und Fernsprechanlagen ein und entwirfst Sicherheitssysteme gegen Brand, Einbruch und unbefugten Zutritt. Dazu gehört auch, Gefahrenquellen ausfindig zu machen. Du programmierst die erforderlichen Programme und testest die entsprechenden Systeme.
Mit jeder Ausbildungsrichtung hast du sehr gute Chancen, dass dich ein Betrieb des Elektrotechnikerhandwerks beschäftigt. Mit deiner Spezialisierung bist du aber auch in Verkehrs- und Versorgungsunternehmen und in Betrieben der Abfallwirtschaft, in der Gebäudeverwaltungsbranche, in Telekommunikationsunternehmen und im Elektromaschinenbau gefragt.
3,5 Jahre