Du sorgst für ein gutes Aussehen von Gebäudefassaden, Innenräumen und anderen Objekten und schützt sie gleichzeitig vor schädlichen Außeneinwirkungen.
In der Ausbildung lernst du, Oberflächen farblich zu gestalten. Du erfährst, wie Untergründe vorbehandelt werden, kennst dich mit Farben und Lacken aus und weißt, für welche Beanspruchung sie sich eignen.
Die Ausbildung erfolgt in zwei Stufen: Nach zwei Jahren schließt du das Bauten- und Objektbeschichterhandwerk ab – schau auch unter diesem Stichwort nach! Darauf aufbauend spezialisierst du dich in einem weiteren Jahr auf das Maler- und Lackiererhandwerk. Du entscheidest dich dabei für eine von drei Fachrichtungen:
In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung entwirfst du Raumkonzepte, Fassadengestaltungen, Schriften und Ornamente. Du lernst Holz, Mauerwerk und Beton vorbeugend zu schützen, Schäden daran zu beseitigen und kennst dich mit energiesparenden Beschichtungen und Schutzsystemen aus.
In der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege stellst du Beschichtungen nach historischen Rezepturen her und führst alte Arbeitstechniken aus wie zum Beispiel Frescomalerei, Illusionsmalerei und Stuckarbeiten. Denkmalgeschützte Räume und Objekte sicherst du, restaurierst oder rekonstruierst sie stilgerecht.
In der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz legst du Bauwerke und Anlagen trocken und beschichtest sie gegen Durchfeuchtung. Du lernst, Metalloberflächen zu entrosten und durch metallische Überzüge und andere Beschichtungen zu schützen. Bei Betonbauten imprägnierst und versiegelst du die Oberflächen.
Mit diesem Handwerk findest du einen sicheren Arbeitsplatz in Maler- und Lackiererwerkstätten, in Restaurierungsbetrieben und Fachbetrieben für Bauerhaltungsmaßnahmen.
3 Jahre