Du musst schwindelfrei sein! Kraft und Köpfchen sind ebenfalls sehr nützlich für dieses abwechslungsreiche Handwerk.
Du deckst nicht nur Dächer: Auch Außenwandflächen werden von dir bekleidet. Für beides verwendest du Schiefer, Dachplatten und Schindeln, auch Wellpappen, Dachziegel und Dachsteine – je nachdem, was zur Form des Daches und zum Haustyp passt. Du lernst, Holzkonstruktionen für Dachstühle herzustellen und wärmedämmende und abdichtende Arbeiten auszuführen. Begrünte Dächer erfordern besondere Vorarbeiten. Selbstverständlich wirst du auch Dach- und Wandflächen reparieren. Aber das ist noch nicht alles: Auch wie Dachfenster, Dachrinnen, Blitzschutz- und Solaranlagen eingebaut werden, lernst du in dieser Ausbildung.
Im letzten Ausbildungsjahr kannst du dich entweder auf „Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik“ oder auf „Reetdachtechnik“ spezialisieren. Für Letzteres erlernst du das Eindecken von ebenen, gewölbten oder geschweiften Dachflächen mit Reet.
Du arbeitest meistens im Freien, auf wechselnden Baustellen und – logisch – auf Dächern und Gerüsten.
Kein Haus ohne Dach! Mit diesem Beruf bist du in den Dachdeckerbetrieben des Handwerks, in Bedachungsunternehmen, Wohnungs- und Industriebaufirmen immer gefragt.
3 Jahre